Vorher – Nachher

Oder: Wie man ein Museum einmal auf den Kopf stellt

 

Das Museumsteam unter der Leitung von Kuratorin Dr. Verena Daiber hat sich in den vergangenen Jahren intensiv der Umgestaltung der Dauerausstellung der Bumiller Collection gewidmet.

Hier finden Sie ein paar Eindrücke, die einen Vergleich zwischen der früheren Ausstellung und den konzeptionell überarbeiteten und neu eingerichteten Räumlichkeiten sichtbar machen.

 

Wissenschaftsgeschichte & Medizin 2021 und 2025

 

Gartensaal 2021 und 2025

 

Keramik-Raum 2021 und 2025

Objekte der BC in der Ausstellung Potz!Blitz!

Vom Fluch des Pharao bis zur Hate Speech:

Zwei Objekte der Bumiller Collection sind Teil der Ausstellung über Flüche,
Kraftausdrücke und Abwehrzauber.

Sie repräsentieren die andere Seite des Fluchs: Das Wiegenamulett und der in einer
Metallkapsel enthaltene Miniaturkoran mit Gebeten schützen vor dem bösen Blick
und Verwünschungen.

Die Ausstellung konzipierte 2022 der Bamberger Literaturwissenschaftler und Historiker
Dr. Rolf-Bernhard Essig für das Museum für Kommunikation in Frankfurt. Seitdem ist
sie auf verschiedenen Stationen in Deutschland unterwegs:
Museum für Kommunikation Berlin (2023), Museum für Kommunikation Nürnberg (2024),
Gustav-Lübcke-Museum Hamm (2025).
Bis 17. Mai 2026 sind die Objekte in der Sonderausstellung im Dreieich-Museum zu sehen
und ab dem 29. Oktober 2026 im Museum Bayerisches Vogtland in Hof.

Feier zur Wiedereröffnung am 26.09.2025

Nach einer intensiven Umgestaltungsphase hieß die Bumiller Collection am 26.09.2025
erstmals wieder Gäste willkommen. Bei einer feierlichen Abendveranstaltung würdigten
unter Anderem der Stiftungsratspräsident, Dr. Hans Eggenberger, und der Inhaber der
Professur für Islamische Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität Bamberg,
Prof. Dr. Lorenz Korn, die Bemühungen des Sammlungsgründers Manfred Bumiller.

Anschließend präsentierte die Kuratorin Dr. Verena Daiber das überarbeitete Konzept
des Universitätsmuseums und die neu gestaltete Dauerausstellung.
Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte Hadi Alizadeh mit traditionellen
und modernen Stücken auf klassisch persischen Trommeln.

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Interessierte Besucher hatten die Gelegenheit, die neu eingerichteten Räumlichkeiten
zu besichtigen und sich bei einem kleinen Imbiss über die vorangegangenen Arbeiten
zu informieren.

 

Ab 1. Oktober wieder geöffnet

Ab 1. Oktober
ist das Museum wieder offen! 

In neuem Gewand präsentiert die Ausstellung Themen rund um Kunst und Geschichte des iranischen Raums an der Seidenstraße.

Das Museumsteam freut sich, Sie in den neu gestalteten Räumen zu begrüßen.

 Öffnungszeiten:

Di / Mi / Do:    10-14 Uhr
Sa / So:           10-16 Uhr

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten ab 1. Oktober 2025

Di / Mi / Do    10-14 Uhr
Sa / So           10-16 Uhr

Führungen auf Anfrage

 

 

 

Anwendungswoche von Studierenden des KDTW der Universität Bamberg

Unter Leitung von Dr. John Hindmarch vom Lehrstuhl für digitale Denkmaltechnologien fertigten Studierende 3D-Scans von Objekten. Bei diesem ‚hands-on‘-Projekt konnten praktische Erfahrungen beim Umgang mit historischen Bronzen und Keramikobjekten gesammelt werden. Die exakten scans können Aufschluss geben über Produktionstechniken, sowie Details zur Oberflächenbehandlung bzw. der Dekore besser kenntlich machen. Experimentiert man mit der Darstellung der Textur können Motive besser erkannt, analysiert und eventuelle auch ergänzt werden. Aus konservatorischer Sicht eine ideale Möglichkeit zur Erforschung; Ein Scan erlaubt eine Vergrößerung und Betrachtung von allen Seiten, ohne das Objekt handhaben zu müssen.

 

 

Licht im Islam – Studio-Ausstellung bis 30. September 2024

Sonderausstellung zum Thema „Licht im Islam“ verlängert bis zum 30. September 2024: Gezeigt werden ausgewählte Objekte des 9. – 17. Jahrhunderts. Lampenständer, Öllampen-Variationen, Kerzenleuchter und Hänge-Leuchten in unterschiedlichen Materialien vermitteln einen Eindruck der Nutzung von Licht im islamischen Alltag.  Daneben gibt die Ausstellung Einblicke in astrologische und astronomische Erklärungsversuche von Lichtstrahlung  und widmet sich der großen metaphysischen Bedeutung des Lichtes als Symbol der Erleuchtung und Erkenntnis in Religion und Philosophie.

Das Ausstellungskonzept entstand im Rahmen eines Seminares am Lehrstuhl für Islamische Kunstgeschichte und Archäologie (Uni Bamberg) unter der Leitung von Frau Dr. Anja Heidenreich.

Öffnungszeiten:
Di-Do, 10 – 14 Uhr und jedes erste Wochenende im Monat, jeweils Samstag und Sonntag, 10 – 16 Uhr.

 

 

Nachruf Gertrud Sackerlotzky

Am 3. September 2023 verstarb Gertrud Sackerlotzky in ihrem 85. Lebensjahr nach kurzer, schwerer Krankheit. Die Bumiller Art Foundation, Trägerin des Universitätsmuseums für Islamische Kunst, verliert damit nicht nur die Präsidentin, sondern auch eine engagierte Museumschefin, die bis zuletzt tatkräftig die Aktivitäten des Universitätsmuseums unterstützte.

Als Lebensgefährtin von Manfred Bumiller begleitete sie den Aufbau der Sammlung von den Anfängen 1981 in der gemeinsamen Münchner Villa. Die Planung und Einrichtung eines Museums an einem geeigneten Standort führte sie schließlich wieder in ihre Heimat Bamberg zurück. Neben der Verwaltung der eigens zur Trägerschaft der Bumiller Collection gegründeten Stiftung nahm sie nach dem Tod ihres langjährigen Lebensgefährten und Stifters Manfred Bumiller 2018 als Präsidentin die Geschicke des Museums in die Hand und engagierte eine Kuratorin zur Pflege der umfangreichen Sammlung. Mit großem Einsatz, Interesse und aktiven Eingaben begleitete sie in den letzten Jahren die Neugestaltung der Ausstellung. Immer war sie eine wichtige und kluge Ansprechpartnerin bei Fragen der Organisation, Einrichtung und Präsentation des Museums.

Trotz ihres Einsatzes in Bamberg vernachlässigte sie ihre Leidenschaft für das Reisen nicht. Auch hier war die Kultur immer eine bedeutende Triebkraft. Aus den zahlreichen Reisezielen in Europa und darüber hinaus kam sie stets inspiriert und mit neuen Ideen zurück.

Ihr ungebrochenes Interesse an der Kunst, einhergehend mit einer scharfsinnigen Beobachtungsgabe, sowie ihre direkte und joviale Art sorgten beständig für eine lebendige Atmosphäre. Ihr Einsatz wird dem Museumsteam fehlen.

 

Internationaler Museumstag 2024

Am 18. Mai 2025 findet der Internationale Museumstag statt.

Unser Programm für den IMT 2025 ist in Bearbeitung und wird bald möglichst an dieser Stelle bekanntgegeben.

Kontakt:
Tel.:    +49 (0)951 25954
Mail:  info@the-bumiller-collection.com